
Thomas Krebs Carita-von-Horst-Forscher
Sänger:innen des Lehár Festivals Bad Ischl und der MDW
István Bonyhádi | Harumichi Fujiwara Klavier
Nach intensiven Forschungen über und mehreren Aufführungen von wienerischen und österreichischen Operetten-Librettistinnen und Komponistinnen wie Camilla Frydan, Harry Harald, Henry Love und anderen, widmen sich Wolfgang Dosch und Harumichi Fujiwara nun dem schillernden Leben und Werk von Carita von Horst (1864, Washington, USA–1935, Meran), der „Baronesse, die Operetten komponierte“. Zwar gebürtige Amerikanerin, ihr Vater war US-Konsul in Düsseldorf und besaß die größte Stradivari-Sammlung der Welt, lebte sie die meiste Zeit in Deutschland. Sie studierte Klavier und Komposition in Stuttgart und zog mit ihrem Mann, Louis von Horst 1892 nach Coburg, wo sie nicht nur geadelt wurde, sondern auch eine äußerst erfolgreiche internationale Opernschule gründete. Für das Theater in Coburg komponierte sie auch ihre Operetten Die beiden Narren und Kavalier Jack. Während von ersterer die Uraufführung nicht nachweisbar ist, konnte die zweite 1925 nach ihrer erfolgreichen Coburger Premiere auch bis an Berliner Theater gelangen. Einzelnummern wurden auch für Rundfunkstationen aufgenommen und gedruckt, ebenso wie zahlreiche ihrer Lieder und Einzelkompositionen.
„Die Baronesse, die Operetten komponiert“ – Vorhang auf für Carita von Horst und ihre Erstaufführung in Wien.
Veranstaltet von Wolfgang Dosch in Zusammenarbeit mit der Internationalen Franz Lehár Gesellschaft. Tickets zu € 25,–/20,– (regulär/Senioren, Studierende, Internationale Franz Lehár-Gesellschaft) können im Vorverkauf über eventjet.at (Link) sowie an der Abendkasse (ausschließlich Barzahlung), welche um 15:30 Uhr öffnet, erworben werden.