Sonate Nr. 22 in F-Dur, Op. 54
Sonate Nr. 23 in f-moll, Op. 57 „Appassionata“
Sonate in b-moll, S. 178
Über Martin Nöbauer
Der österreichische Pianist Martin Nöbauer konzertiert sowohl auf modernen als auch auf historischen Tasteninstrumenten. Zuletzt wurde er beim 17. Internationalen Beethoven Klavierwettbewerb Wien mit dem 2. Preis sowie dem Klemens-Kramert-Sonderpreis ausgezeichnet. Im Finale spielte er mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Petr Popelka im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins.
Zuvor führte sein Erfolg als Finalist beim 2. Internationalen Chopin-Wettbewerb auf historischen Instrumenten in Warschau zur Veröffentlichung seiner Wettbewerbsbeiträge auf CD durch das Fryderyk-Chopin-Institut. Er gewann den 1. Preis beim Classic on Danube Internationalen Klavierwettbewerb sowie beim Klavierwettbewerb der Hildegard-Maschmann-Stiftung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo er sich gegen europäische Konzertpianisten österreichischer Musikhochschulen durchsetzte.
Darüber hinaus erhielt er Preise beim Internationalen Wettbewerb Musica Antiqua in Brügge, bei der Piano Academy Eppan, beim Internationalen Sommerakademie-Wettbewerb des Mozarteums (verbunden mit einem Auftritt bei den Salzburger Festspielen), bei den Musica Juventutis Auditions sowie den 1. Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Fortepiano Plus auf Schloss Kremsegg. Als Klavierduo trat er gemeinsam mit Elisabeth Leonskaja beim Festival Stars and Rising Stars in München und im Großen Saal des Brucknerhauses Linz auf.
In jüngster Zeit gastierte er bei renommierten Festivals wie „Chopin und sein Europa“ in Warschau, den Gustav Mahler Musikwochen Toblach, dem Chopin Festival Hamburg, der Unione Musicale Turin (zusammen mit der Geigerin Yuki Serino), den St. Florianer Brucknertagen, dem Festival Haydnregion Niederösterreich, den Musiktagen Mondsee, VIP Classical in der Dubai Opera sowie am Geburtshaus von Frédéric Chopin in Żelazowa Wola. Im vergangenen Jahr erschien bei dem Label Gramola seine CD „Chanter avec les doigts“ mit Klavierwerken von Frédéric Chopin.
Martin Nöbauer begann sein Klavierstudium an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz und studiert derzeit bei Pavel Gililov an der Universität Mozarteum Salzburg. Erhaltene künstlerische Impulse verdankt er zudem Boris Petrushansky an der Fondazione Accademia Internazionale di Imola. Fortepiano studierte er bei Wolfgang Brunner am Mozarteum sowie bei Edoardo Torbianelli an der Schola Cantorum Basiliensis. Er ist Stipendiat des Aspen Music Festival and School, der Theo und Petra Lieven Stiftung sowie der Musikakademie in Liechtenstein, an deren Intensivwochen er als Stipendiat des Imperial Program regelmäßig teilnimmt.
Über Barbare Tataradze
Barbare Tataradze, 2003 in Tiflis (Georgien) geboren, begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel. Schon früh zeigte sich ihr außergewöhnliches musikalisches Talent, womit sie sich rasch als eine der vielversprechendsten jungen Pianistinnen ihrer Generation etablierte.
Sie konzertierte bereits in zahlreichen renommierten Sälen weltweit, darunter im Großen Saal des Staatlichen Konservatoriums Tiflis, im Saal der Vereinten Nationen in Genf, im Hôtel Marcel Dassault in Paris, im Concertgebouw Amsterdam, im Kodály-Zentrum im ungarischen Pécs, im Théâtre du Jeu de Paume in Aix-en-Provence sowie im Casino Bern.
Als Solistin arbeitete Barbare Tataradze mit bedeutenden Orchestern zusammen, darunter die Georgian Sinfonietta unter Leitung von Daniele Belardinelli, die Ungarische Nationalphilharmonie unter György Vashegyi, das Sinfonieorchester Kaunas (Litauen) und das Mariinski-Orchester im Großen Saal des Moskauer Tschaikowski-Konservatoriums. Ihre Auftritte wurden unter anderem von Mezzo TV, Radio Classique und Medici TV übertragen.
Bei internationalen Wettbewerben zeichnete man sie vielfach aus: 2010 erhielt sie den Spezialpreis der Jury beim Frédéric-Chopin-Wettbewerb in Tiflis, 2015 gewann sie den 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb für junge Pianisten in den Niederlanden. 2017 folgte der 2. Preis sowie der Laureatentitel beim Internationalen Franz-Liszt-Klavierwettbewerb für junge Pianisten in Weimar. 2018 gewann sie den Grand Prix sowie Spezialpreise für künstlerische Ausstrahlung und die beste Interpretation eines virtuosen Werkes beim T.-Akhobadze-Klavierwettbewerb in Tiflis.
Auch bei internationalen Akademien und Festivals erzielte sie große Erfolge. 2018 und 2019 nahm sie an der International Piano Academy Eppan teil, wo sie bei Andrea Bonatta studierte und zweimal mit dem 1. Spezialpreis ausgezeichnet wurde. 2019 besuchte sie die Klavierakademie Goslar mit Meisterkursen bei Prof. Arie Vardi und gewann im selben Jahr den 1. Preis beim „Stars at the Rhine“ Concerto Competition in Basel, woraufhin ein hochgelobtes Solorezital folgte. 2021 wurde sie beim Nordic Junior Piano Competition (Online-Edition) in Norwegen mit dem 2. Preis sowie dem Preis für die beste virtuose Leistung geehrt.
In den letzten Jahren verfeinerte sie ihre Kunst auf bedeutenden Festivals und Meisterkursen weiter. 2022 trat sie beim Tsinandali Festival auf. Von 2023 bis 2024 nahm sie am Lieven Foundation Piano Festival mit Meisterkursen und Konzerten im Steinway & Sons Showroom in Wien teil und studierte in dieser Zeit bei der renommierten Pianistin Lilya Zilberstein an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (MDW).
2024 konzertierte sie zusammen mit dem berühmten tschechischen Geiger Václav Hudeček und dem Jugendorchester des Prager Konservatoriums bei einem internationalen Musikfestival in Prag. Im selben Jahr spielte sie Chopins 2. Klavierkonzert beim Batumi Black Sea Music and Art Festival sowie im Großen Saal des Staatlichen Konservatoriums Tiflis. Im September 2024 nahm sie an Meisterkursen bei Eliso Virsaladze im Rahmen des Telavi International Music Festival teil.
2025 erreichte sie als eine von zwei Finalistinnen das Finale des Wettbewerbs French Riviera Masters in Nizza, wo sie mit dem Orchestre Filharmonique de Nice im Großen Saal der Oper auftrat. 2026 gewann sie den 2. Preis (bei Nichtvergabe des 1. Preises) beim renommierten Internationalen Franz-Liszt-Wettbewerb Budapest/Pécs, verbunden mit Sonderpreisen für Konzertengagements, darunter Solorezitals und Auftritte mit der Ungarischen Nationalphilharmonie.
Derzeit studiert Barbare Tataradze bei Professorin Lali Sanikidze am Staatlichen W. Saradschischwili-Konservatorium Tiflis und setzt ihr Studium parallel bei Professorin Rena Shereshevskaya am Conservatoire Rachmaninoff in Paris fort. Sie wird vom Publikum wie der Kritik für ihre fesselnde Bühnenpräsenz, ihre feinfühlige Musikalität und ihre herausragende technische Leichtigkeit geschätzt.