Chorvereinigung Gegenstimmen
Monika Lang Musikalische Leitung
Lies Kató Dramaturgie
Programm
Kompositionen aus dem 20. und 21. Jahrhundert, u.a. von
Hanns Eisler | Erke Duit | Monika Lang | Pete Seeger | Eva Jantschitsch | Tom Lehrer
Im unverdrossenen Glauben an eine bessere Welt singen die Gegenstimmen gegen Krieg, Faschismus, Gewalt und Unterdrückung. Der Chor ist ein vielstimmiger, bunter Haufen, jung bis alt, kritisch, lustvoll, politisch engagiert, überparteilich – und durchaus nicht immer einer Meinung.
Meinungsfreiheit und die schwindende Diskussions- und Streitkultur in unserer Gesellschaft stehen denn auch im Zentrum des aktuellen Programms. Der Chor fungiert dabei als Projektionsfläche für gegensätzliche Positionen: Auf der einen Seite überzeugte Pazifist:innen, auf der anderen Seite Verfechter:innen von widerständiger Gewalt. Ist jede Einschränkung der Meinungsfreiheit schon Zensur? Soll man Gewaltbereitschaft unterstützen oder bedingungslos mit friedlichen Mitteln kämpfen? Eindeutig Position zu beziehen ist gar nicht so leicht. Gleichzeitig hat sich eine Unversöhnlichkeit und ein Schwarz-Weiß-Denken im direkten Miteinander breitgemacht. Dieser Abend lädt anhand ernster, fröhlicher, aber auch tiefschwarzer Lieder aus den Federn zeitgenössischer Komponist:innen dazu ein, über den Umgang mit der Meinung der anderen nachzudenken.
Veranstaltet von der Chorvereinigung Gegenstimmen. Tickets zu € 28,–/22,– (regulär/bis 20 Jahre und Studierende) an der Abendkasse (ausschließlich Barzahlung), Ticketreservierung über tickets@gegenstimmen.org. Freie Platzwahl