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Die Welt von Gestern Bühnenszene © Art in Dialogue
23.05.2026 | 19:00 Uhr | Ehrbar Saal

Klangbrücken
Musik trifft Literatur

Die Welt von Gestern

Eine literarisch-musikalische Collage.
Gewidmet den Opfern von Faschismus und Krieg.
 

Christoph-Lukas Hagenauer Szenische Rezitation

Fides Quartett Streichquartett

Moritz Engelich Violine I
Timotej Willewald Violine II
Ismini Sotiria Valma Viola
Patrik Zastko Violoncello

Peter Lamatsch Konzept & Textfassung
Ingo Paulick Regie
Katrin Bohaty Maske

Programm

Joseph Haydn

Streichquartett C-Dur, Op. 76 Nr. 3 „Kaiserquartett“

I. Allegro

Stefan Zweig

Die Welt der Sicherheit

Joseph Haydn

Streichquartett C-Dur, Op. 76 Nr. 3 „Kaiserquartett“

II. Poco adagio cantabile

Stefan Zweig

Ein edler Wahn

Wolfgang Amadeus Mozart

Streichquartett d-moll, KV 421

II. Andante

Stefan Zweig

Schatten über Europa

Leoš Janáček

Streichquartett Nr. 1 „Kreutzersonate“

I. Adagio – con moto

Stefan Zweig

Incipit Hitler

Dmitri Schostakowitsch

Streichquartett Nr. 8 c-moll, Op. 11

I. Largo

II. Allegro molto

III. Allegretto

IV. Largo

V. Largo

Stefan Zweigs autobiografisches Werk „Die Welt von Gestern – Erinnerungen eines Europäers“ ist mehr als eine persönliche Rückschau: Es ist das Vermächtnis eines überzeugten Humanisten und ein eindringliches Zeugnis europäischer Kulturgeschichte. Zweig zeichnet das Bild eines Europas vor dem Ersten Weltkrieg, dessen geistige und kulturelle Blüte in den politischen Katastrophen des 20. Jahrhunderts unterging. In der Verbindung von Erinnerung und historischer Analyse zeigt er, wie schnell gesellschaftliche Ordnungen zerbrechen, wenn Nationalismus, Intoleranz und Radikalisierung erstarken. Sein Werk ist Mahnung und Vision zugleich: ein Plädoyer für Humanität, geistige Freiheit und Verständigung über Grenzen hinweg – Themen, die in Zeiten multipler Krisen und gesellschaftlicher Umbrüche neue Relevanz gewinnen.

Vier Meisterwerke der Streichquartettliteratur schaffen eine weitere Erzählebene und eröffnen einen eigenständigen Resonanzraum. Haydns klassische Ordnung, Mozarts fragile Empfindsamkeit, Janáčeks leidenschaftliche Zerrissenheit und Schostakowitschs existenzielle Anklage formen eine Klangdramaturgie, die Aufstieg, Krise und Zerstörung Europas spürbar macht.

Veranstaltet von Art in Dialogue in Kooperation mit der Universität für Weiterbildung Krems und Europa Nostra. Tickets zu € 29,–(19,–)/24,–(10,–)/15,– (Kat. 1 (Senior:innen)/Kat. 2 (Auszubildende und Studierende)/Rollstuhlplatz) gibt es im Vorverkauf auf eventjet.at (Link) und an der Abendkasse (ausschließlich Barzahlung).

ABENDKASSE
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