Mit der feierlichen Preisverleihung findet der Klavierwettbewerb des Wiener Klavierforum 2026 seinen Höhepunkt. Ausgezeichnet werden Pianistinnen und Pianisten, die einen besonderen Weg verkörpern: jenes oft unsichtbare, aber umso eindrucksvollere „Doppelleben“ zwischen beruflicher Tätigkeit und künstlerischer Hingabe.
Das Wiener Klavierforum widmet sich bewusst dieser Gruppe exzellenter Amateurpianistinnen und -pianisten – Menschen, die ihr Klavierspiel über Jahre hinweg weiterentwickelt und auf hohem Niveau gepflegt haben, allen Alltagswidrigkeiten zum Trotz. In Wien ist diese Form des ernsthaften, nicht-beruflichen Musizierens historisch tief verwurzelt und Teil einer lebendigen musikalischen Tradition, die bis heute fortwirkt.
Der Wettbewerb legt den Fokus auf künstlerische Persönlichkeit, musikalisches Verständnis und die Fähigkeit, sich ernsthaft mit dem Repertoire auseinanderzusetzen. Er versteht sich als Plattform, die diese Form des Musizierens sichtbar macht, stärkt und in einen größeren kulturellen Kontext stellt.
Im Rahmen der Preisverleihung wird neben den Wettbewerbspreisen auch der Joseph-Woelfl-Preis vergeben. Diese Auszeichnung erinnert an den in Salzburg geborenen Pianisten und Komponisten Joseph Woelfl (1773–1812), einen Zeitgenossen Beethovens und wird von der Internationalen Joseph Woelfl Gesellschaft gestiftet.
Darüber hinaus wird ein Sonderpreis durch die französische Organisation Les Amateurs Virtuoses vergeben, die sich seit vielen Jahren der Förderung herausragender Amateurmusikerinnen und -musiker widmet und ihre Pianistinnen und Pianisten in internationalen Festivals, meist in Kollaboration mit angesehen Künstlern, präsentiert.
Die Schirmherrschaft übernimmt der Rektor der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK).
Veranstaltet von ICT Management GmbH. Eintritt frei: freie Platzwahl, keine Reservierungen.