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26.01.2026 | 19:00 Uhr | Kleiner Ehrbar Saal

Rezital | Cembalo | Élisabeth Joyé

Miscellanées

Élisabeth JOYÉ Cembalo

Programm

Orlando Gibbons

Fantasia en ré

Prélude en la

Doctor Bull

In nomine

Orlando Gibbons

Prélude en ré

Fantasia en ré

Alman

Pavan

Jan-Pieterzsoon Sweelinck

Puer nobis nascitur

Giovanni Gabrieli

Intonazione d’Organo: Non Tono

Tarquinio Merula

Capriccio cromatico

Andrea Gabrieli

Suzanne un jour d’après Orlando di Lasso

Girolamo Frescobaldi

Aria detta la Frescobalda

Prima parte, seconda parte, terza parte Gagliarda, quarto parte, quinta parte Corrente

Johann Jakob Froberger

Fantaisie VI

Louis Couperin

Prélude en sol mineur

Estienne Richard

Allemande

Jacques Champion de Chambonnières

La Drollerie

Luigi Rossi

Passacaille Del Seig. Louigi

Jean-Henry d’Anglebert

Transcription de la chaconne pour luth d’Ennemond Gaultier

Johann Caspar Ferdinand Fischer

Chaconne en fa

Chaconne en fa

Georg Böhm

Chaconne en sol

Anstatt aufs Land zu ziehen, entschied sich Élisabeth Joyé dafür, diese Zeit der Isolation zu Hause in Paris zu verbringen. Das hatte den Vorteil, dass sie Gelegenheit hatte, ihre Wohnung, ihre Unterlagen und insbesondere ihre Notensammlung aufzuräumen. Beim Durchblättern der Seiten blickte sie auf ihr Leben zurück und stieß auf einige Stücke, die sie seit ihrer Ausbildung spielte, und andere, die sie ihren Schülern im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit empfohlen hatte. Frustriert darüber, dass sie weder mit noch für andere Menschen musizieren konnte, begann sie, täglich Videos aufzunehmen, um sie mit ihren Freunden, Schülern und ihrem Publikum zu teilen. Das Format der knapp dreiminütigen Sequenzen wurde durch das gewählte Medium vorgegeben, und der Zuhörer tauchte in eine Welt, eine Atmosphäre und eine Emotion ein, die für jedes Stück spezifisch waren. Zusammen bilden diese Videos nun ein großes Projekt, das Stück für Stück zusammengestellt wurde. Nach dem Ende der Lockdowns hatte die Künstlerin die Idee, zwei Konzertprogramme zusammenzustellen, die auf dem gesamten Zyklus basieren, um ihre Beziehung zu ihrem Publikum wieder aufzunehmen. Das hier vorliegende Programm versammelt die ältesten Stücke. Es handelt sich um kurze Kompositionen, die jeweils eine intensive Stimmung vermitteln und entweder aufgrund ihrer Kontraste oder aufgrund einer Verbindung zwischen ihnen zusammengestellt wurden. Diese Lieblingsstücke, die alle im 16. und 17. Jahrhundert komponiert wurden, sind Schätze, die Élisabeth Joyé während des Lockdowns entdeckt hat. (Philippe Ricchiero)

Veranstaltet vom Institut für Alte Musik der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Eintritt frei: Freie Platzwahl, keine Reservierungen.

FREIER EINTRITT
Der Ehrbar Saal und der Kleine Ehrbar Saal werden von der
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