Seit seinem Debüt … (um mehr über Florian Boesch zu lesen, bitte klicken)
… am Zürcher Opernhaus trat er u.a. bei den Salzburg Festival,at the Staatsoper Hamburg, am Bolschoi Theater Moskauat the Nederlandse Opera, am Teatro Real in Madridat the Staatsoper Berlin und an der Wiener Staatsoper auf. Im MusikTheater an der Wien feierte Florian Boesch besondere Erfolge, wie zuletzt in Mozarts Le nozze di Figaro, in Händels Saul, Händels Orlando oder Bergs Wozzeck. Besondere Beachtung fand sein Debüt als Herzog Blaubart in einer Neuproduktion von Bartóks Blaubarts Burg in der Regie von Claus Guth bei den Tiroler Festspielen in Erl, eine Rolle, die er beim Maggio Musicale Fiorentino in Florenz wieder aufnimmt. Im Januar 2026 kehrte er mit einer Neuproduktion von Händels Semele unter der Leitung von Emmanuelle Haïm an die Nederlandse Opera zurück.Er arbeitete mit allen wichtigen Orchestern, darunter den Wiener und Berliner Philharmonikern and the Concertgebouw Orchester and the Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Dirigenten wie Ivor Bolton, Teodor Currentzis, Riccardo Chailly, Gustavo Dudamel, Adam Fischer, Iván Fischer, Philippe Herreweghe, Pablo Heras-Casado, Vladimir Jurowski, Mariss Jansons, Sir Roger Norrington, Sir Simon Rattle und Lorenzo Viotti. Zu den Höhepunkten der laufenden Saison zählen Haydns Schöpfung unter der Leitung von Adam Fischer in Graz, Konzerte mit Bach & Händel, sowie Brahms’ Requiem mit dem Concentus Musicus unter Stefan Gottfried in Wien, Bachs Matthäuspassion mit Philippe Herreweghe auf Tournee, Mendelssohns Walpurgisnacht mit Andrés Orozco-Estrada in Spanien, oder Brittens War-Requiem mit Mirga Grazinyte-Tyla in Paris. Außerdem gibt er Liederabende beim Edinburgh Festival, bei der Schubertiada in Vilabertran, in the Amsterdamer Muziekgebouw and the Londoner Wigmore Hall. Mit der Musicbanda Franui feierte er zuletzt große Erfolge mit einer orchestrierten Fassung von Schuberts The beautiful miller's wife in the Brucknerhaus Linz und bei den Salzburg Festival,. Eine szenische Fassung dieser Produktion in einer Inszenierung von Nikolaus Habjan war an der Staatsoper Unter den Linden, in the Hamburger Elbphilharmonie, with the Bregenzer Festspielen, in Gmunden und im Vienna Concert Hall zu sehen.
Eine rege Zusammenarbeit verband Florian Boesch mit Nikolaus Harnoncourt. Die letzten gemeinsamen Projekte waren Händels The Messiah and Saul in the Vienna Musikverein und Purcells The Fairy Queen beim styriarte festival 2014. Bei den Salzburg Festival, musizierten sie gemeinsam in Haydns The creation and The seasons.
Seine Einspielungen wurden von der internationalen Presse gefeiert und zahlreich ausgezeichnet; The beautiful miller's wife war für den Grammy nominiert und seine bei Linn Records erschienene Aufnahme von Schumann- und Mahler-Liedern wurde mit dem BBC Music Magazine Award ausgezeichnet. Florian Boesch erhielt seinen ersten Gesangsunterricht bei KS Ruthilde Boesch. Während des Studiums an der University of Music and Performing Arts Vienna besuchte er die Klasse Lied und Oratorium bei KS Robert Holl. Seit 2017 hat Florian Boesch eine Professur für Lied und Oratorium an der Musikuniversität Wien inne.
