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DESCRIPTION:<strong> </strong> <h3>KONZERTZYKLUS MOMENT MUSICAL präsentiert</h3> EIN OPERNKURZGENUSS in 2 AKTEN   <h3>LA SERVA PADRONA  I OPERNINTERMEZZO</h3> Unsere nächste Veranstaltung entführt Sie ins Italien der 1730er Jahre. Die einstündige Kurzoper "LA SERVA PADRONA" von Giovanni Battista Pergolesi ist die bekannteste Oper des Komponisten und erlangte in kürzester Zeit Weltruhm, nicht zuletzt, weil das Thema politisch höchst brisant war. LA SERVA PADRONA, die Magd, die zur Herrin wird – virtuos und in Originalsprache auf die Bühne des Ehrbar Saals gebracht vom hochkarätigen Wiener Solisten Ensemble, von Musiker:innen der Wiener Symphoniker, der Volksoper Wien und  den bekannten italienischen Solist:innen "Stefania Donzelli", "Davide Bartolucci" und "Stefano Tosoni", unter der musikalischen Leitung von Patrick de Ritis.   Das Thema der Handlung wurde der Commedia dell’arte entlehnt. La Serva Padrona spielt in einem vornehmen Haus in einer italienischen Stadt zur Zeit der Uraufführung, also in den 1730er Jahren.  Der Titel des irrwitzigen Intermezzos, das seit knapp 300 Jahren das Publikum amüsiert, ist auch schon die Inhaltsangabe: „Die Magd als Herrin“. In einer knappen Stunde gelingt es der mit allen Wassern gewaschenen Magd Serpina, die längst schon ihrem ältlichen Dienstherrn Uberto auf der Nase herumtanzt, diesen auch noch zu überlisten und schneller als gedacht vor den Traualtar zu bringen. Hilfreicher Handlanger Serpinas in dem Täuschungsmanöver ist der stumme Diener Vespone. Das Libretto verfasste Gennaro Antonio Federico.   Über die vielen Jahrhunderte gab es für die Menschen immer wieder schwere Perioden. Und doch hat man sich nicht unterkriegen lassen und hat mit neuem Optimismus und Ideenreichtum zu einer Weiterentwicklung gefunden. So wurde zum Beispiel aufgrund eines Erdbebens in Neapel im Jahr 1732 die Karnevallsaison abgesagt. 1733 wurde der erst 23 Jahre alte Komponist Pergolesi, anlässlich des 42. Geburtstages der Kaiserin Elisabeth Christine, beauftragt, eine Oper zu komponieren. „ Il prigionier superbo“ wurde etwas verspätet am 5. September 1733 im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Teatro_San_Bartolomeo">Teatro San Bartolomeo</a> in Neapel aufgeführt. Zwischen den Akten mogelte er erfolgreich zusätzlich die Uraufführung seines <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Intermezzo_(Oper)">Opernintermezzos</a> „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/La_serva_padrona">La serva padrona</a>“ hinein. Während diese kurze, fröhlich-freche Kurzoper einen Siegeszug um die Welt antrat, wurde „Il prigionier superbo“ bald vergessen und erst in jüngster Zeit wieder aufgeführt. Nun, diese Oper, in der sich innerhalb einer Stunde alles wendet und die dennoch ohne Drama, Gewalt und Tragik auskommt, hat mit ihrer bezaubernden Musik in 2 Akten seit jeher eine große Anhängerschaft gefunden. Der Publikumserfolg, ursprünglich aus Neapel stammend, machte seine Runde als italienisches Wandertheater in ganz Europa, brüskierte als politischer Protest gegen die neuen Herrscher in Norditalien nach 1738 und spaltete sogar in den Jahren 1746-52 die gesamte französische Opernszene. Auch auf deutschem Gebiet wurde die Oper, übersetzt und in verschiedenen Fassungen, aufgeführt.   Aber was macht ihren Erfolg aus? Ist es ihr witziger Charme, der sich mit einer gewissen komödiantischen Tragik abwechselt? Die amüsante Geschichte einer ehrgeizigen und listigen Frau, die es schafft die menschliche Schwäche, nämlich die Eifersucht, eines ihr ohnehin schon längst ergebenen alternden Junggesellen auszunutzen. Sie triumphiert, nachdem sie von der Magd zur Herrin geworden ist, über sämtliche gesellschaftliche Gepflogenheiten. Wir, von Moment Musical, sind der Meinung, dass vor allem die meisterhafte Musik die Charaktere, die allesamt der Commedia dell’arte entstammen, lebendig werden lässt und die so einen fröhlich, aber auch  rührenden Abend voller Situationskomik und karikaturistischer Typenzeichnung garantiert. Der Konzertzyklus Moment Musical freut sich, dieses irrwitzige Intermezzo in Originalsprache (Libretto Gennaro Antonio Federico) mit großartigen Solist:innen aus Italien und Musiker:innen der Wiener Volksoper und der Wiener Symphoniker für Sie auf die Bühne des Ehrbar Saals zu bringen.
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